Schuppen – ein lästiges Übel

Wenn die Kopfhaut zu schnell verhornt und die abgestorbenen Hautschuppen verstärkt abstößt, entstehen die lästigen Schuppen. Das Absterben der Hautzellen ist ein natürlicher Vorgang und normalerweise nicht sichtbar. Erst durch die Störung des natürlichen Prozesses verklumpen die abgestorbenen Hautzellen. Sie sind nun so groß, dass sie als lästige helle Flocken auf dem Haar und der Kopfhaut erscheinen.

schuppenZu den häufigsten Ursachen für die unangenehme Bildung von Schuppen gehören entweder zu trockene oder zu fette Kopfhaut. Als Auslöser für die Schuppen durch zu trockene Kopfhaut sind entfettende Shampoos oder zu trockene Raumluft bekannt. Fettige Schuppen treten in den warmen Sommermonaten vermehrt auf. Das liegt vor allem daran, dass die Haut bei warmer und feuchter Luft besonders strapaziert wird. Außerdem kann es bei der Bildung von fettigen Schuppen auch oft zu einer leichten Pilzinfektion durch Hefepilze kommen. Diese profitieren von den klimatischen Verhältnissen und können sich im Sommer leichter verbreiten. Von fettigen Schuppen sind eher Männer betroffen, da ihre Haut im Allgemeinen mehr Fette enthält.

Weitere Auslöser für die Schuppenbildung können auch eine Schuppenflechte oder Neurodermitis sein. Schuppen, die aufgrund einer Hautkrankheit abgestoßen werden, lassen sich mit bloßem Auge nicht von normalen Schuppen unterscheiden. Wenn man den Verdacht hat, dass eine Hautkrankheit als Ursache für die Schuppen in Frage kommt, sollte man besser einen Arzt zu Rate ziehen. Hier kann die spezielle Behandlung erst nach einer fundierten Diagnose begonnen werden.

Die Behandlung von trockenen Schuppen besteht vor allem darin, den natürlichen Fettgehalt der Kopfhaut wiederherzustellen. Dafür kann man zuerst einmal ein schonendes Shampoo verwenden, das nicht entfettend wirkt. Als weitere Maßnahme empfehlen sich Ölpackungen für die Kopfhaut, die am besten über Nacht unter einer Haube einwirken können und am Morgen wieder ausgewaschen werden. Mandel- oder natives Olivenöl sind sehr reich an pflegenden Wirkstoffen und eignen sich besonders gut für diese Kur.

Da fettige Schuppen oft auch mit einer Pilzinfektion verbunden sind, behandelt man diese am besten mit einem gutem Anti-Schuppen Shampoo. Zu den Bestandteilen der Shampoos gegen Schuppen gehören auch pilzhemmende Wirkstoffe. Das Shampoo verwendet man zu Beginn am besten mehrere Male pro Woche und lässt es einige Zeit einwirken. Sobald die Schuppen verschwunden sind, was normalerweise nach zwei bis drei Wochen der Fall ist, reicht es, die Haar nur noch einmal pro Woche mit dem Anti-Schuppen Shampoo zu waschen.

Eine besondere Gruppe bilden die Schuppen, die bei Teenagern in der Pubertät entstehen. Sie werden genauso wie die Akne dadurch verursacht, dass der Fettgehalt der Haut plötzlich ansteigt. Ebenso wie die Akne verschwinden die Schuppen von selbst, wenn die Pubertät abklingt.

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